Kontaktlinsenbetreuung

Die Kontaktlinse wird auf eine der empfindlichsten Regionen des menschlichen Körpers, nämlich der Hornhaut, aufgesetzt. Die Anpassung und Kontrolle geeigneter Linsen erfordert daher eine große Sorgfalt und Erfahrung. Dies wird umso verständlicher, wenn man sich im Klaren darüber ist, dass eine Kontaktlinse für das Auge ein Fremdkörper im eigentlichen Sinne darstellt.
Vor diesem Hintergrund ist der unkritische Gebrauch von Linsen in Eigenregie, zumal ohne regelmäßige fachmännische Kontrolle, sehr skeptisch zu sehen.

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Frequently asked questions (FAQ) zum Thema Kontaktlinsen

Kontaktlinsen (auch Haftlinsen, Haftschalen oder Haftgläser; nicht zu verwechseln mit Kontaktgläsern) sind optische Hilfsmittel, gehören zu den Sehhilfen und stellen als solche eine Alternative zur Brille dar. Kontaktlinsen liegen nicht direkt auf der Hornhaut des Auges auf, sondern schwimmen auf einem feinen Tränenfilm. Man unterscheidet zwischen formstabilen (harten) und weichen Kontaktlinsen. Mit ihnen lassen sich die meisten optischen Fehlsichtigkeiten (Ametropien) wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus oder Presbyopie korrigieren. Besonders komplizierte Formen von Fehlsichtigkeiten wie Keratokonus, Keratoglobus oder sehr unterschiedliche Brechungsverhältnisse (Anisometropie) lassen sich mit Kontaktlinsen gut korrigieren, meist besser als mit einer Brille. Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland tragen nur in bestimmten Fällen die Kosten für diese Form der Sehhilfen.

Antwort: Grundsätzlich können flexible (weiche) und formstabile (harte) Linsen unterschieden werden. Bei der ganz überwiegenden Mehrzahl der Patienten kommen weiche Linsen zum Einsatz. Diese stehen als sogenannte Dauerlinsen oder als Austauschlinsen zur Verfügung.

Dauerlinsen bestehen aus sehr hochwertigen und damit für die Augen sehr gut verträglichen Materialien und können daher über längere Zeit verwendet werden.

Austauschlinsen werden dagegen in kürzeren Abständen ausgetauscht, weil deren Verträglichkeit auf Grund der verwendeten Materialien gegenüber den Dauerlinsen geringer ist.

Es stehen Austauschlinsen für verschieden Trageintervalle (Tages-, Wochen-, Monats-, 3-Monats-, 6-Monats-Linsen) zur Verfügung.

Formstabile (harte) Linsen kommen heute nur noch in seltenen Fällen zum Einsatz und werden zum Beispiel bei Unverträglichkeit von flexiblen Linsen oder aber auch bei bestimmten Hornhauterkrankungen (sehr starke Hornhautverkrümmung, Keratokonus) angepasst.

Die Auswahl der jeweils geeigneten Linse richtet sich nach den Tragewünschen des Patienten sowie seinen individuellen Voraussetzungen im Bereich des Auges.

 

Antwort: In den letzten Jahren haben sich sehr unterschiedliche Bezugsoptionen entwickelt.
Während anfangs nur der Augenarzt für die Versorgung mit Kontaktlinsen zuständig war, weil die Kontaktlinse als Therapeutikum verstanden wurde, haben sich später auch viele Optiker mit der Anpassung beschäftigt.

Selbst in den Regalen einiger Supermärkte und Drogerien sind heute Kontaktlinsenprodukte zu finden.

Die letzte Entwicklung hat gerade im Internet stattgefunden. Dort ist die Zahl der Anbieter schier unüberschaubar.

Unsere Empfehlung an unsere Patienten ist eindeutig.

Beziehen Sie Kontaktlinsen nur dort, wo eine fachmännische Beratung und Kontrolle erfolgt und wo die Herkunft der Linsen eindeutig verfolgt werden kann.

 

Antwort: Die Kontaktlinse wird auf der sehr empfindlichen Hornhautoberfläche getragen. Probleme mit der Linse führen dabei nicht selten zur gesundheitlichen Beeinträchtigung der Hornhaut. Schwerwiegende Probleme können zu dauerhaften Schäden an der Hornhaut führen.

Wir sind als erfahrene Augenarztpraxis ist in der Lage, Trageprobleme oder Fehler beim Umgang mit den Linsen frühzeitig zu erkennen und ggf. erforderliche Maßnahmen zu ergreifen.

Auf Wunsch beraten wir Sie gerne beim Vorhaben, Kontaktlinsen zu tragen, sind bei der für Sie individuell geeigneten Linsenauswahl behilflich und beraten Sie in Bezug auf Handhabung und professionelle Pflege.